Erlebnispädagogik

Die Erlebnispädagogik versteht sich als Alternative und Ergänzung herkömmlicher Bildungs- und Erziehungsmethoden. In der Natur werden durch Ausprobieren elementare Erfahrungen gemacht. Besonders für gemeinschaftsstärkende Ziele und zur Stärkung des Selbstbewusstseins ist die Erlebnispädagogik geeignet.

Dabei geht es um das aktive Erleben und Ausprobieren - dies hat zur Folge, dass man auch einmal schmutzig wird, oder sich eine kleine Schramme zuziehen kann. Am Knappenberg bieten wir zusammen mit der Akademie für Jugendarbeit ein breites Angebot an. Vom Teamtraining, über GPS-Wanderungen bis zum  Kanufahren reicht unser Spektrum.

Bei der Planung und Durchführung unserer Aktionen werden wir von einem christlichen Menschenbild geleitet, dass auf das Doppelgebot der Liebe (Mt 22, 37-40) fußt.

Informieren Sie sich bei Herrn Deyerl, er stellt Ihnen ein individuelles Angebot zusammen.

Psalm 23

Der Psalm 23, Basiswissen in jedem Konfirmandenkurs!

Wir haben einen Spielenachmittag (oder Vormittag) zum Psalm 23 entwickelt.

Verschiedene kooperative Spiele zu den einzelnen Versen machen nicht nur Spaß, sondern stärken auch den Teamgeist in der Konfirmandengruppe.

Uns ist es wichtig, dass die Konfirmanden den Knappenberg als spirituellen Ort erleben, einen Ort wo Gott in der Gemeinschaft und in der Natur erlebt werden kann. Damit die Konfirmandenfreizeit ein wichtiger Schritt zur Konfirmation und zu meinem Leben im Glauben wird.

Kontakt und Fragen: Bernd Deyerl

Eintägiges Teamtraining

Viele Lehrer stehen vor dem Problem, dass es in der Klasse immer wieder Streit gibt. Bei normalen Kabbeleien macht man sich noch nicht so viele Sorgen, wenn aber erste Mobbingtendenzen zu beobachten sind, ist eine Intervention gefragt. Die Grüppchen, die sich bereits innerhalb der Klasse gebildet haben, sollen zu einem starken Klassenverband vereint werden.

Unser Teamtraining stärkt den Gruppengeist und den Zusammenhalt in der Klasse. Durch das gemeinsame Bewältigen von kooperativen Aufgaben wird den Schülern klar, wie die Kommunikation in der Klasse läuft und wo Probleme auftreten. Die Reflexion der Aufgaben mit den Schülern steht dabei im Mittelpunkt. Dadurch lassen sich konkrete Handlungsanweisungen für die Klasse ableiten.
Je nach Wetter wechseln Programmelemente drinnen und draußen ab, so dass wir flexibel auf alle Besonderheiten und Bedürfnisse der Klasse reagieren können.

Wir beginnen am Vormittag mit dem Bild, das die Schüler(-innen) von ihrer Klasse haben, daran schließen sich kooperative Elemente an. Anschließend wird das Wunschbild, dass die Schüler(-innen) von ihrer Klasse haben abgefragt. Am Nachmittag stehen vertrauensbildende Elemente im Vordergrund. Die beiden Einheiten werden von einer Reflexion der Wunschbilder und der tatsächlichen Bilder abgeschlossen, die dann in eine Klassenvereinbarung münden.

Fragen und Kontakt: Bernd Deyerl

Preis: 2 Übernachtungen, Vollpension, 2 Programmeinheiten, 89.- € pro Schüler

Dokumentationsort Hersbruck / Happurg

Wie hält man die Erinnerung an einen Ort lebendig, dessen Spuren verwischt sind? Indem man modernen Rezipienten moderne Zugangsmöglichkeiten schafft. Indem man neue Wege findet, die Geschichte zu erzählen. Die Geschichte des Lagers Hersbruck, von dem heute kaum noch Spuren erhalten geblieben sind, obwohl es das zweitgrößte Außenlager des KZ Flossenbürg ist. Wenn wir geschichtsträchtige Orte besuchen, so sind wir gewohnt, dass die Umgebung, die Atmosphäre, die Mauern und Gebäude uns ihre Geschichte erzählen und einen Eindruck ihrer Zeit vermitteln. Das ist der Grund, warum wir historische Stätten bewahren und besuchen. Manchmal ist aber auch von einem noch so wichtigen Ort nicht mehr viel übrig. Und trotzdem muss seine Geschichte erzählt und bewahrt werden. So ist das auch im Falle des KZAußenlagers Hersbruck. Seit dem Krieg wurde das Gelände des Lagers weitgehend überbaut und heute erinnert nur wenig an die traurige Vergangenheit des Geländes. Im Juli 1944 gründete die SS dieses Lager, um dort die KZ-Häftlinge unterzubringen, die in den nahgelegenen Berg Houbirg eine unterirdische Rüstungsfabrik bauen mussten. Innerhalb weniger Monate kamen dabei mehr als 4000 Häftlinge zu Tode. Das Bauprojekt wurde nie fertig. „Nicht zu übersehen gewesen“ seien die Häftlinge Zeitzeugenberichten zufolge, wenn sie den Weg zu ihrem jeweiligen Arbeitsort (bis zum Doggerstollen etwa 5km) zu Fuß zurücklegen oder Trümmer beseitigen mussten. Nach dem Krieg diente das Gelände als Internment-Camp, dann als Lager für Personen, die von der UNFlüchtlingskommission untergebracht werden mussten. Ab den fünfziger Jahren wurde das Lagergelände zunehmend überbaut. Heute ist es im Stadtbild nicht mehr sichtbar. Jahrzehntelang wurde die Erinnerung an das Lager verdrängt. Parkplätze, eine Wohnanlage und eine Tennisanlage entstanden auf dem Gebiet. Lediglich der Initiative Einzelner sind die ersten Ansätze zur Auseinandersetzung mit diesem Thema zu verdanken. Seit Januar 2016 erinnert eine Doppelinstallation in Hersbruck und Happurg an das, was vor über 70 Jahren dort geschehen ist. April 2016 2 Pädagogisches Angebot Überblicksführung In etwa 90 Minuten wird anhand ausgewählter Quellen und Biografien ein Überblick über die Geschichte des KZ-Außenlagers Hersbruck, das Außenlagersystem und vor allem die Schicksale der Häftlinge gegeben. Die Gruppe erschließt gemeinsam mit dem Rundgangsleiter das ehemalige Lagergelände und die Topographie bis in die Gegenwart. Je nach Zielgruppe werden teilnehmeraktivierende Methoden eingesetzt. Bei der Anmeldung können auch inhaltliche Schwerpunkte vereinbart werden. Auf Wunsch können die Schüler mit Hilfe der App Actionbound das Lagergelände nach einer Einführung auch selbstständig entdecken und erarbeiten. Dauer: 90 Minuten Überblicksführung Hersbruck/Happurg Nach einem Überblick über die Geschichte und Topographie des Lagergeländes Hersbruck (s. Überblicksführung) läuft die Gruppe (ca. 5km) nach Happurg und beschäftigt sich mit dem Doggerstollen und der geplanten unterirdischen Rüstungsfabrik. Dauer: 4 Stunden Seminartag Hauptlager Flossenbürg – Außenlager Hersbruck Im Zentrum dieses Seminartages stehen das KZ Flossenbürg und dessen Außenlager Hersbruck. Ein Besuch der Gedenkstätte Flossenbürg mit einem 90minütigen Rundgang über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers und durch die Ausstellung findet seine Ergänzung in der Kombination mit dem Besuch des Dokumentationsortes in Hersbruck und einer etwa einstündigen Überblicksführung über das ehemalige Gelände in Hersbruck.

Dauer: 5 Stunden

Anfahrt

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit dem RE Nürnberg – Amberg / Weiden bis Hersbruck r. Pegnitz (stündlich). Fußweg zum Gelände etwa 25 Minuten oder ab Bahnhof Hersbruck r. Pegnitz mit der Stadtbuslinie 362 bis Haltestelle Fackelmann Therme Kontakt, Information und Buchung Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Telefon: +49 (0)9603 90390 10
bildung@gedenkstaette-flossenbuerg.de

Hausralley

Wenn das Wetter Sie mal im Stich lassen sollte, haben wir auch ein tolles "Indoor"- Angebot für Sie. Mit einer Hausralley können Sie das Jugendhaus Knappenberg erkunden und seine Besonderheiten kennenlernen. Mit einem Laufzettel werden die Kinder auf den Weg geschickt, um besondere Orte des Hauses zu finden, und fragen rund um Ökologie und Umweltschutz zu beantworten. Die Hausralley stellen wir Ihnen kostenlos zur Verfügung.